Samsung NX300 im Test

Samsung NX300 im Test

4.4 von 5 Sternen 56 Kundenbewertungen

Preis ab EUR 340,00 zum Angebot

Samsung NX300 Systemkamera im Test. Samsung ist schon seit geraumer Zeit eine feste Größe im Segment der Systemkameras. Da verwundert es auch nicht, wenn der neueste Ableger, die Samsung NX300,im Digitalkamera Test einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft macht. Dieses Modell ist noch stärker auf die Kompatibilität und Interaktion mit Smartphones, Tablets, Fernseher & Co ausgelegt. Ob die Qualität der Bilder und Videos auf der Strecke geblieben ist, verraten wir im Systemkamera Test.

Haptik und Verarbeitung
Im Gegensatz zur Einsteiger Systemkamera Samsung NX1000 wurde die Samsung NX300 durch einige Schmankerl optisch aufgewertet. So wurde der Großteil der Front mit Kunstleder verkleidet und ist je nach Farbwunsch in weiß, schwarz oder braun gehalten. Dieses Material ist nicht nur griffig, sondern überraschenderweise im Systemkamera Test auch resistent gegen Fingerabdrücke. Die Oberseite aus gebürstetem Aluminium wirkt nicht nur schön, sondern auch hochwertig. Alle Bedienelemente sind perfekt eingepasst, die Knöpfe besitzen einen spürbaren Druckpunkt und das Zoomrad ist nicht zu leichtgängig.
Die Systemkamera verfügt über einen 3,3 Zoll (ca. 8,4cm) großen Touchscreen. Er ist um 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten klappbar. Dem Display wurde die moderne und hochauflösende AMOLED-Technologie mit 768.000 Bildpunkten spendiert.

Optischer Zoom und Bildstabilisator
Die Samsung NX300 Systemkamera verfügt über einen 3-fachen-optischen Zoom sowie einen optischen Bildstabilisator. Beide Funktionen sind jeweils im Objektiv integriert.

Die Auflösung im Systemkamera Test
Wie die NX1000 verfügt auch diese Systemkamera über einen CMOS-Bildsensor im APS-C-Format mit 20,3 Megapixel. Die Lichtempfindlichkeit ist von 800 bis ISO 25.600 einstellbar. Bis ISO 3.200 ist das Bildrauschen vernachlässigbar. Ab 12.800 verfälscht die Farbdarstellung zu sehr und die Bilder werden unbrauchbar.
Ansonsten überzeugt die Samsung NX300 mit Bildschärfen bis zum Rand.

Auslöseverzögerung
Der Autofokus war im Systemkamera Test mit 0,3 Sekunden Auslöseverzögerung enorm schnell. Das garantiert flotte Bildfolgen. Dieser Hybrid-Autofokus kombiniert Kontrasterkennung und Phasendetektion. Mit einer Verschlusszeit von 1/6000 Sekunde können hektisch bewegende Motive jederzeit scharf gestellt werden.
Ein integrierter Blitz ist, wie bei der NX1000, auch bei der Samsung NX300 Systemkamera leider nicht im Lieferumfang enthalten. Lediglich einen kleinen Aufsteckblitz hat Samsung dazu gelegt. In unserem Systemkamera Test lag er in Bezug auf Helligkeit und Reichweite im Durchschnitt.

Videomodus
Die Samsung NX300 Systemkamera kann Aufnahmen in Full-HD mit 60 Bildern pro Sekunde machen und liefert so hervorragende Ergebnisse und natürlich wirkende Bewegungsabläufe. Der Ton wird zwar in Stereo aufgenommen, ein Klinkeneingang für ein externes Mikro ist jedoch nicht vorgesehen. Lediglich ein Samsung eigenes Steckmikrofon kann alternativ auf den Blitzschuh montiert werden.

WLAN und weitere Funktionen
Eine WLAN-Verbindung lässt sich relativ einfach über die virtuelle Tastatur im Touchdisplay einrichten. So können Bilder von der Kamera direkt ins Netz geladen werden. Über die NFC-Schnittstelle (Near Field Communication) kann auch eine Verbindung von der Systemkamera zum Tablet oder Smartphone hergestellt werden. Das Sucherbild der Samsung NX300 wird nun auch auf dem Display des jeweiligen Gerätes angezeigt und die Kamera kann ferngesteuert werden. Weiterhin kann man die Auflösung, den Blitz, den Selbstauslöser und den Speicherort via Smartphone festlegen. Das funktionierte im Systemkamera Test problemlos, auch mit Geräten anderer Hersteller. Hierfür ist allerdings iOS oder Android als Betriebssystem erforderlich.
Mit der beigefügten PC-Software “iLauncher” kann per WLAN ein automatisches Backup der gespeicherten Fotos erstellt werden.
Eine HDR-Funktion fügt automatisch drei unterschiedlich belichtete Fotos zu einem zusammen. Dadurch entsteht ein bestmögliches Fotoergebnis. Neben diversen Szenenprogrammen wie “Landschaft” oder “Action Freeze” bietet die Samsung NX300 12 Motivprogramme. Drei davon können selbst konfiguriert werden.

Fazit
Die neue Samsung NX300 zählt sicherlich zu den besten Systemkameras auf dem Markt. Sie spricht Hobbyfotografen genauso an wie Semiprofessionelle. Ihre Interaktionsmöglichkeiten mittels NFC und WLAN erweitern das Spektrum der Nutzbarkeit noch einmal erheblich. Die Kamera macht in allen Situationen hochauflösende Aufnahmen und sorgt dank des Hybrid-Autofokus auch bei hektischen Motiven für gestochen scharfe Erinnerungen.

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